Satzung des Männergesangvereins Schmeien 1921 e.V.

 

 

§ 1 Name und Sitz

Der Verein führt den Namen Männergesangverein Schmeien 1921 e.V. Er ist beim AG Sigmaringen eingetragen. Nicht in dieser Satzung enthaltene Eintragung beim Registergericht Ulm unter VR 710410.

Der Sitz des Vereins ist Sigmaringen- Oberschmeien.

 

§ 2 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr

 

§ 3 Zweck des Vereins

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne

Zweck des Vereins ist die Pflege des Liedgutes und des Chorgesanges.

 

§ 4 Selbstlose Tätigkeit

Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

 

§ 5 Mittelverwendung

Mittel des Vereines dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Der Verein kann Mitgliedern einen Ehrenamtsfreibetrag – nach § 3 Nr. 26a EStG – zahlen.

Beschlussfassung darüber trifft der Ausschuss.

 

 

 

§ 6 Verbot von Vergünstigungen

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

§ 7 Erwerb der Mitgliedschaft

Vereinsmitglieder können natürliche Personen oder juristische Personen werden. Der Aufnahmeantrag ist schriftlich zu stellen. Über den Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand.

Gegen die Ablehnung, die keiner Begründung bedarf, steht dem/der Bewerber/in die Berufung ab die Mitgliederversammlung zu, welche dann endgültig entscheidet.

Der Verein besteht aus „aktiven Mitgliedern“ (Sänger) und aus „passiven Mitgliedern“ (Fördernde).

 

§ 8 Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss, Tod oder Auflösung der juristischen Person.

Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem vertretungsberechtigten Vorstandsmitglied. Die schriftliche Austrittserklärung muss mit einer Frist von einem Monat jeweils zum Ende des Geschäftsjahres gegenüber dem Vorstand erklärt werden.

Beitragsrückstände sind einer Austrittserklärung gleichzusetzen.

Ein Ausschluss kann nur aus wichtigem Grund erfolgen. Wichtige Gründe sind insbesondere ein Vereinsziele schädigendes Verhalten, die Verletzung satzungsgemäßer Pflichten oder Beitragsrückstände von mindestens einem Jahr. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Gegen den Ausschluss steht dem Mitglied die Berufung an die Mitgliederversammlung zu, die binnen einen Monats an den Vorstand zu richten ist. Die Mitgliederversammlung entscheidet im Rahmen des Vereins endgültig.

 

§ 9 Beiträge

Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe der Beiträge und deren Fälligkeit bestimmt die Mitgliederversammlung.

 

 

§ 10 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind:               Die Mitgliederversammlung

                                                           Der Vorstand

                                                           Der Ausschuss

 

§ 11 Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung ist das oberste Vereinsorgan. Zu ihren Aufgaben gehören insbesondere die Wahl und Abwahl des Vorstands, Entlastung des Vorstands, Entgegennahme der Berichte des Vorstands, Wahl der Kassenprüfer/innen, Festsetzung von Beiträgen und deren Fälligkeit, Beschlussfassung über Auflösung des Vereins, Entscheidung über Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern in Berufungsfällen sowie weitere Aufgaben, soweit sich diese aus der Satzung oder nach dem Gesetz ergeben.

Im ersten Quartal eines jeden Geschäftsjahres findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt.

Der Vorstand kann eine außerordentliche Mitgliederversammlung bei besonderen Anlässen einberufen.

Der Vorstand ist zur Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung verpflichtet, wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder dies schriftlich unter Angaben von Gründen verlangt.

Die Mitgliederversammlung/ außerordentliche Mitgliederversammlung wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von einer Woche durch Bekanntgabe im „Stadtspiegel“ oder der „Schwäbischen Zeitung“ einberufen.

Die Mitgliederversammlung/ außerordentliche Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

Die Neuwahl von Vorstands- und Ausschussmitgliedern sowie zwei Kassenprüfer wird nur dann erforderlich, wenn zuvor eine Zweidrittelmehrheit der Versammlung durch Armhebung bekundet, dass Neuwahlen durchgeführt werden sollten.

Bei Abstimmung entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen.

Satzungsänderungen und die Auflösung des Vereins können nur mit einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden Mitglieder beschlossen werden.

Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung/ außerordentliche Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das vom Versammlungsleiter und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist.

 

§ 12 Vorstand

Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus dem/der 1. und 2. Vorsitzenden und dem/der Kassierer/in. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Jedes Vorstandmitglied ist allein vertretungsberechtigt  - informiert dann zeitnah die anderen beiden Vorstandsmitglieder.

Zu den Vorstandssitzungen können andere Personen dazu geladen werden (erweiteter Vorstand).

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von einem Jahr gewählt.

Wiederwahl ist zulässig.

 

§ 13 Ausschuss

Der Ausschuss besteht aus dem Vorstand, dem Dirigenten, dem Schriftführer und jeweils drei Beisitzern aus den aktiven und passiven Mitgliedern, sowie dem Notenwart und dem Bannerträger.

Der Ausschuss hat vorwiegend beratende Funktion für die Vorstandschaft.

Im Falle der Entscheidung über einen Ehrenamtsfreibetrag nach § 5 dieser Satzung liegt die Beschlussfassung beim Ausschuss.

 

§ 14 Kassenprüfer

Die Kassenprüfer dürfen nicht in der Vorstandschaft oder im Ausschuss sein !!!

Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von einem Jahr zwei Kassenprüfer/innen.

Wiederwahl ist zulässig.

 

§ 15 Auflösung des Vereins

Die Auflösung kann nur mit den Stimmen von mehr als 2/3 aller anwesenden Mitgliedern beschlossen werden (siehe § 11 dieser Satzung).

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen zur Verwaltung der Gemeinde zu, bis eine Weiterführung wieder gegeben ist.

Wird nach Ablauf von 10 Jahren der Verein nicht weitergeführt, so fällt das Vermögen nach Absprache mit dem Finanzamt steuerbegünstigten, gemeinnützigen Zwecken zu.

 

§ 16 Vereinssatzungen

Mit der Annahme dieser Satzung durch die Mitgliederversammlung treten alle früheren Satzungen außer Kraft.

Die neue Satzung wurde durch Beschluss der Mitgliederversammlung am 21.02.2014 genehmigt.

 

72488 Sigmaringen- Unterschmeien, den 21.02.2014